Verhaltenstherapie als psychotherapeutisches Verfahren

Psychotherapie im eigentlichen Sinne darf nur von staatlich anerkannten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten durchgeführt werden. Nur eine psychotherapeutische Behandlung durch

ebensolche Therapeuten basiert auf wissenschaftlich nachweisbar wirksamen Methoden. Dies bedeutet aber nicht, dass therapeutische Interventionen anderer "Schulen" generell unwirksam sind; nur stehen eben entsprechende Wirksamkeitsnachweise aus, oder die Interventionen sind nur bedingt "messbar". Eine Ausnahme dabei bildet die Systemische Therapie, deren Wirksamkeit vom Wissenschaftlichen Beirat anerkannt wurde, jedoch die Anerkennung als so genanntes Richtlinienverfahren noch aussteht. 

Die kognitive Verhaltenstherapie (VT) ist eines der drei anerkannten Richtlinienverfahren; hier übernehmen alle Krankenkassen die Behandlungskosten. In der kognitiven Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass jegliches Verhalten erlernt wird, und dass somit auch problematische Verhaltensweisen durch Lernprozesse erworben und eben wieder verlernt werden können. Sie bildet die Grundlage meiner Behandlung.

Darüber Hinaus werden systemische Interventionen in meiner Behandlung eingesetzt. Hierbei steht das familiäre System als Ressource im Fokus und damit jedes einzelne Mitglied der Familie mit seinen Fähigkeiten und Stärken.

 

 

 

Interventionstechniken

Die nachfolgende Liste dient zur Orientierung der verwendeten Methoden in Abhängigkeit von der jeweiligen Diagnose. Die Methoden selbst basie-ren auf erprobten und professionellen Therapie-konzepten.
  •  Diagnostik - Psychoedukation  - Positive Verstärkung - Training inkompatibler Reaktionen - Selbstsicherheitstraining - Entspannungsverfahren - Systematische Desensibilisierung - Kognitive Umstruk-turierung - Exposition - Selbstinstruktions-training - Problemlösetraining - Konzen-trationstraining - Elterntraining - Paarthera-peutische Verfahren


Impressionen